Mehr als nur Musik – Teil 1
Warum mein Arbeitstag nicht um 1 Uhr nachts endet.
Viele sehen den DJ erst dann, wenn die Musik beginnt.
Was davor passiert – und vor allem danach – bleibt meistens verborgen.
Vor Kurzem durfte ich wieder eine Hochzeit musikalisch begleiten.
Mein Tag begann nicht um 17 Uhr mit dem Sektempfang, sondern bereits um 15 Uhr mit dem Aufbau der Technik. Lautsprecher aufbauen, Licht positionieren, Soundswitch vorbereiten, Verkabelung, Soundcheck und die letzten Absprachen mit dem Brautpaar.
Während des Abends kamen noch viele kleine Dinge dazu, die für die Gäste selbstverständlich sind, aber vorbereitet sein wollen: die passende Musik zum richtigen Zeitpunkt, Anpassungen an den Ablauf, spontane Wünsche des Brautpaares und natürlich immer ein Blick auf die Stimmung der Gäste.
Als die Feier gegen 1 Uhr langsam zu Ende ging, war mein Arbeitstag noch lange nicht vorbei.
Die Musik lief sogar während des Abbaus weiter – mein Handy war bereits mit einer Lautsprecheranlage verbunden, sodass die Gäste gar nicht bemerkten, dass hinter ihnen Stück für Stück die komplette Technik verschwand.
Erst gegen 2 Uhr war alles wieder verladen.
Auf dem Heimweg gab es – wie so oft – noch einen schnellen Döner.
Zu Hause blieb die Technik allerdings erst einmal im Auto. Nach ein paar Stunden Schlaf wurde alles ausgeladen, kontrolliert, gereinigt, Kabel ordentlich aufgewickelt und wieder eingelagert. Denn beim nächsten Einsatz soll jedes Gerät genauso zuverlässig funktionieren wie beim letzten.
Viele sehen den DJ nur für ein paar Stunden hinter dem Mischpult.
Ich sehe jede Veranstaltung als Gesamtpaket – von der ersten Planung bis zum letzten aufgewickelten Kabel.
Denn mehr als nur Musik bedeutet für mich nicht nur die richtigen Titel auszuwählen, sondern dafür zu sorgen, dass ihr euch an eurem besonderen Tag um eines keine Gedanken machen müsst:
die Musik.
Mehr als nur Musik ist meine kleine Serie über alles, was hinter einer gelungenen Feier passiert – ehrlich, authentisch und direkt aus meinem DJ-Alltag.
